
Geschrieben von Nadine am Montag, 4 August 2008 um 00:34 Uhr
Ich habe mal in einer WG gelebt und dort trafen Nicole und ich dann auch aufeinander… nachdem wir einige Wochen wie zwei Katzen umeinander herumgeschlichen sind und uns gegenseitig abgescheckt haben, stellte sich heraus, dass wir viele Gemeinsamkeiten im Leben und unseren Erfahrungen teilen. Nicole war die erste Person in Köln, die ich Freundin genannt habe und die den Titel auch wirklich verdiente. Bei ihrem Auszug wünschte sie sich ein Gedicht von mir, welches unsere Freundschaft wiederspiegeln sollte.
“Freundschaft”
Im Fremdsein getroffen und vor Unkenntnis erschrocken
voll Vorsicht genähert und den Spiegel erkannt
Vertrauen gewonnen und bald Freundin genannt
vom Vergangenen zu sprechen und helfen zu Heilen
Lachen und Tränen immer zu teilen
stärkende Hand auf des anderen Rücken
voll Zuneigung immer wieder mal drücken
die Zununft ist noch so ungewiss
doch der Blick in die Augen verspricht Zuversicht
Nicole ist ca. ein halbes Jahr später an einer Überdosis Heroin gestorben, das war eine der traurigsten Erfahrungen in meinem Leben… auch den Tod und vor allem die “Endlichkeit” hatte ich bisher in meinem Umfeld nicht kennengelernt. Das schlimmste daran war der Verlust und auch die Frage, “warum habe ich nicht bemerkt das es ihr so schlecht ging und sie keinen anderen Ausweg mehr gesehen hat?” Wie traurig und verzweifelt ist sie gewesen um diesen letzten Weg zu gehen und vor allem wie hoffnungslos muss sie sich gefühlt haben, um den Tod zu wählen? Das sind die Fragen die mich echt aus der Bahn geworfen haben. Das einzige was ich in dieser Nacht zustande bekam, war ein Gedicht für Nicole und die Hoffnung das es für sie der beste Weg und die richtige Entscheidung war, bzw. es ihr nun besser geht.
“Nicole, Nicole…”
so voller Leid und schrecklich zerissen
werd dich für mein restliches Leben vermissen
dich angeschaut und nicht gesehen, das du bist auf dem Weg zu gehen
konnt dich nicht halten, hatte keine Macht
um dir zu geben die rettende Kraft
warst die erste die ich Freundin genannt
habe mich selbst immer in dir wieder erkannt
du lässt eine Leere zurück in mir
ich spür den Schmerz und wünschte du wärst hier
doch nun bist du an einem helleren Ort
und all deine Schmerzen sind für immer fort
Kategorie: Gedichte
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Geschrieben von Nadine am Sonntag, 3 August 2008 um 23:24 Uhr
Dieses Gedicht ist entstanden als ich mal so richtig zwischen 2 Stühlen (oder besser gesagt zwischen 2 Männern stand), beide zusammen hätten das perfekte Ganze ergeben. Ich hatte für eine kurze Zeit gedacht, ich könnte mit beiden zusammen sein, was nicht funktioniert hat. Ob es an meinen eigenen “moralischen Ansichten” lag oder weil es eben einfach anstrengend war… ich kann es bis heute nicht sagen, Fakt ist, ich habe mich ehrlich beschissen gefühlt und es am selben Tag mit beiden beendet.
Zwei Seiten der Medaille
weder weiß noch schwarz
nicht glänzend oder matt
in ihrer Hälfte zu wenig
ergeben kein Ganzes
habe nichts gewonnen
und nicht vieles erkannt
mein Innerstes geteilt
vor mir selbst versteckt
zerissen gefühlt
Gefühle nicht geweckt
behaltet die Münze
ich will sie nicht
ich schau in de Spiegel
und sehe mein eigenes Gesicht
Kategorie: Gedichte
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Geschrieben von Nadine am Montag, 28 Juli 2008 um 13:06 Uhr
Endlich habe ich es mal geschafft mir von Sarah und Serhat (noch mal víelen Dank an euch beide) mir diese Seite und vor allem die Verwaltungmöglichkeiten erklären zu lassen. Nun kann ich ja loslegen, schreiben was ich so denke und was eben das Leben (vor allem meins) so mit sich bringt… was bei mir dann mal direkt zu vielen Fragen führt. Zum Beispiel:
Welche Leute lesen das was ich denke und by the way…wen interessiert das?
Oder sollte ich einfach davon ausgehen, das mein Leben sooo unglaublich interessant ist, dass es sich lohnt andere daran teilhaben zu lassen?
Nehmen wir mal an ich denke so, bin ich dann nicht zu sehr von mir selbst überzeugt?…bin ich wirklich? …Naja ich werde ja sehen was dabei rum kommt
Was stelle ich hier rein und was nicht? Denn wer zeigt sich schon ungefiltert in der Öffentlichkeit?
Tja das sind dann die Dinge über die ich mir in Vorraus mal gar keine Gedanken gemacht habe…das einzigte was ich dachte war: “Ich will auch einen Blog haben”… passt übrigens zu meiner üblichen Lebenseinstellung erst mal “Hurra und dann… ach nee doch nicht :-)
Kategorie: Allgemeines
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Geschrieben von Nadine am Freitag, 14 März 2008 um 14:33 Uhr
Tja meine Idee war das ja nicht, sondern die von meiner lieben Freundin Sarah, wahrscheinlich weil ich ihre Seite immer so toll fand und da dachte sie das wäre ein schönes Geburtstagsgeschenk für mich. Ich war und bin auch immer noch begeistert, ganz ehrlich. Aber nun sitze ich hier und versuche herrauszufinden was ich hier alles machen kann und vor allem WIE ich es mache…Hilfe
Kategorie: Allgemeines
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